Gräser

Gräser/Bambus

Gräser bezaubern durch ihr anmutiges Erscheinungsbild, ihre sich sanft im Wind wiegenden Blätter und Halme und durch ihre Struktur. Die zarten Blütenstände und die Blätter mancher Sorten bieten ein besonderes Farbenspiel, wenn sie sich goldgelb bis feurig kupferrot färben.

Damit bieten sich neue sinnliche Erfahrungen und Eindrücke. Um die stille Schönheit der Gräser sogar im Winter geniessen zu können, wenn Schnee oder Raureif sie in faszinierende Skulpturen verwandelt, empfiehlt es sich, sie erst im April zurückzuschneiden. Der Rückschnitt im Frühjahr hat auch den Vorteil, dass Blätter und Blütenstände die Pflanzen noch vor der winterlichen Kälte schützen. Ausserdem profitiert die heimische Tierwelt davon, denn die nicht zurückgeschnittenen Gräser bieten z.B. Vögeln im Winter Schutz und Nahrung.


Panicum Nordwind

Der Panicum virgatum Nordwind hat einiges zu bieten. Darunter seine Blickfang-Wirkung, die bei einer imposanten Wuchshöhe von 1,8 Metern gleich noch als Sichtschutz fungiert. Als dichter und schmaler Horst wachsend kann der Nordwind wunderbare Hecken ergeben, solange er einen sonnigen Standort und durchlässige Erde erhält.
Die graugrünen Halme verschönern im Sommer den Garten und setzen während der Blütezeit im Sommer und Spätsommer noch zarte Wedel obenauf. Im Herbst entflammt der Nordwind und zeigt sich von seiner warmgetönten Seite. Goldbraune Halme ziehen dann alle Augen auf sich. Daher ist dieser Panicum virgatum auch ein toller Schmuck für das Haus, denn die getrockneten Wedel sind sehr dekorativ. Viel benötigt der amerikanische Nordwind dafür nicht. Einen sonnigen Standort und Schutz vor Staunässe belohnt er Jahr für Jahr mit üppigem Austrieb.

 
Gras am Sitzplatz


Eines der bekanntesten und vielfältigsten Gräser ist das Garten-Chinaschilf (Miscanthus sinensis). Je nach Art und Sorte erreicht sein horstig-aufrechter Wuchs eine Höhe von bis zu drei Metern. Eine schöne Sorte ist beispielsweise Miscanthus 'Variegatus'. Seine Blätter schmücken sich mit grün-weissen Längsstreifen. Manche Chinaschilf-Arten wachsen überhängend und machen sich gut als Mittelpunkt in einem Beet oder einem Gefäss.

 
Gras in der Sonne


Üppigen und beeindruckenden silberfarbigen Blütenflor bildet bis in den Dezember hinein der Miscanthus sinsensis 'Kleine Fontäne'. Chinaschilf gedeiht am besten an einem Platz in der Sonne und bevorzugt feuchte, durchlässige Böden. In einem fachmännisch angelegten Garten kann das filigrane Chinaschilf geschickt platziert werden. Es kann als Raumteiler oder als Einzelpflanze eingesetzt werden, ohne den Blick zu stark einzuschränken. Das Australische Lampenputzer- oder Federborstengras (Pennisetum) hat sehr zierende, plüschig-weich wirkende Blütenstände, die in der Tat an Flaschenputzer erinnern.
Ideal sind anmutige Gräser auch rund um den Sitzplatz im Freien. Mit wenig Aufwand werden Balkon oder Terrasse so zu einer eindrucks¬vollen Pflanzenkulisse ausgebaut. Auch triste Haus- oder Garagenwände lassen sich mit grossen Gräsern in Töpfen aufpeppen. Denn die mobilen Pflanzen können ganz flexibel arrangiert werden und eignen sich gut als Sichtschutz.

 
 
 
 

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